Meerrettich

Meerrettich

Meerrettich ist eine mehrjährige Pflanze aus derselben Familie, zu der auch Senf, Wasabi, Brokkoli und Kohl gehören.

Heute ist der Meerrettich, der ursprünglich wohl in Südosteuropa und Westasien beheimatet ist, auf der ganzen Welt beliebt und wird vor allem wegen seiner großen, weißen Wurzel angebaut.

Wenn sie gerieben oder geschnitten wird verströmt die Meerrettichwurzel ihr unverwechselbares, intensives Aroma. Im Geschmack ist sie scharf.

Während des Mittelalters wurden sowohl die Wurzel als auch die Blätter für medizinische Zwecke verwendet und die Wurzel wurde auch in Deutschland, Großbritannien und Skandinavien als Würzmittel verwendet. Während der Kolonialzeit kam Meerrettich dann auch nach Nordamerika.

Von Anna reg – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9740114

Meerrettich schmeckt nicht nur gut zu Rindfleisch und Fisch, er kann auch bei Verdauungsbeschwerden helfen und Schmerzen lindern. Wenn man die Blätter der Pflanze auf die Stirn presst, sollen Kopfschmerzen im Nu verschwinden. Die Wurzel hilft auch bei Mandelentzündung und lindert Husten, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Asthma und Bronchitis. Meerrettich hat eine positive Wirkung auf unsere Atemwege, da er sie frei macht und man besser atmen kann.

Er wirkt auch antibakteriell und befreit Mund, Rachen und die Lungen von bakteriellen Infektionen und ist so auch ein gutes Mittel bei Parodontose. Außerdem enthält Meerrettich auch noch eine Menge Vitamin C. Ungefähr doppelt so viel wie Zitronen.

Wer Meerrettich für medizinische Zwecke verwenden möchte, kann ihn mit Zitronensaft oder mit Honig mischen. Allerdings ist es natürlich immer auch ratsam einen Arzt zu konsultieren. Frisch oder zu Sahnemeerrettich oder Soße verarbeitet schmeckt er gut zu vielen Gerichten.

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