Salbei

Salbei

Salbei (Salvia officinalis) hat nicht nur eine lange Tradition als Küchenkraut, sondern wurde in der Vergangenheit auch benutzt um Fleisch haltbar zu machen und um fast alle Krankheiten, von Schlangenbissen bis zu Geisteskrankheiten, zu behandeln.

Im Mittelalter war Salbei in Frankreich unter dem Namen „toute bonne“ bekannt, was so viel heißt wie „alles ist gut“. Moderne Forschungen haben gezeigt, dass Salbei zwar kein Allheilmittel ist, aber er kann bei übermäßigem Schwitzen, Halsentzündungen, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsproblemen und sogar bei einem zu hohem Blutzuckerspiegel helfen. Salbei hat eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung.

In der Küche kann man Salbei vielseitig verwenden und auch gut mit anderen Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Basilikum kombinieren. Man kann Salbei für Lamm- oder Schweinefleischgerichte ebenso verwenden, wie auch als Zutat für Füllungen von Geflügel. Auch zum würzen von Grillfleisch ist Salbei gut geeignet.

Man kann Salbei entweder frisch oder getrocknet verwenden und obwohl beide Versionen ein starkes Aroma haben, ist der frische Salbei doch etwas weniger bitter. Frischer Salbei lässt sich auch gut einfrieren. Wegen seines durchdringenden Geschmacks sollte Salbei allerdings sparsam verwendet werden.

Ursprünglich kommt Salbei aus dem Mittelmeerraum, ist aber inzwischen in vielen Regionen der Erde heimisch geworden. Neben dem Gebrauch als Küchen- und Heilkraut ist er wegen seiner schönen Blüten auch eine beliebte Gartenpflanze.

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